Reise in die Stille

von Uma
, Reise in die Stille

Ich bereite mich schon jetzt innerlich auf die Wüstenreise vor, die im März 2020 stattfinden wird. Ich gehe häufig vor Veränderungen oder Ereignissen, die eine hohe Entwicklungschance bieten, damit schwanger, welche Bedeutung sie für mein Wachstum haben.

Dann verknüpfe ich ein zu erwartendes bzw. geplantes Ereignis mit Entwicklungsbedürfnissen von mir. Und trage sowohl die Bilder, wie dieses Ereignis wohl praktisch aussehen kann, als auch, den Zustand in mir, den ich mir von der Erfahrung erhoffe.

 

Übersetzt in die Giraffensprache, wie die Gewaltfreie Kommunikation häufig genannt wird, heißt das, ich fühle mich beengt, weil ich mir Freiheit (in mir und in der Verbindung mit anderen Menschen) wünsche. Um diese Bedürfnis zu nähren, wähle ich die Strategie an einen Ort zu gehen, der von Reizarmut und Stille gekennzeichnet ist, wo ich im Kontakt mit Menschen mit unterschiedlichen Werten und Gewohnheiten bin und in der Natur lebe. Im Rahmen dieser Voraussetzungen und in der Kenntnis meiner Person kann ich mit dieser Reise das Bedürfnis nach Freiheit erfüllen.

 

Um in mir den Zustand Freiheit selbstverständlich zu erleben, brauche ich auch Bewertungsfreiheit in meiner Gedankenwelt. Auch das weiß ich aus meinen Erfahrungen ehemaliger Wüstenreisen, lässt sich in mir leichter in der Stille herstellen. Die Gedanken und damit auch die Bewertungen und Beurteilungen werden in einer lautlosen Umgebung leiser. Hinzu kommt, dass es einfach wenig Eindrücke gibt. Nicht wie in der Stadt, wo ich latent all die Impulse für meinen Sinnesapparat dahingehend „untersuche“, ob sie für mich bedrohlich sind oder zu meinem Wohlbefinden beitragen. Fast unbemerkt von meinem Wachbewusstsein bin ich dadurch ständig in einem Leistungsmodus. In der Kargheit der Sahara muss mein innerer Beschützer und Hüter meines Lebens selten einschätzen, ob es eine Gefahr gibt oder nicht. Mein Autonomes Nervensystem schaltet auf Entspannung.

 

Was den Umgang in der Gruppe der Wüstenreisenden betrifft, so würde ich, das was die Gefährten ausdrücken, einfach in die Giraffensprache übersetzen, und diejenigen, die sie bereits kennen ebenfalls bitten, sie anzuwenden. Es ist leicht den Unterschied zu unserer üblichen Kommunikationsverhalten herauszuhören und in sich selbst zu spüren, welch angenehme Wirkung eine wertschätzende Kommunikation hinterlässt. Gerne unterstütze ich jene, die genau wissen möchten, wie das geht, wie diese Gewaltfreie Kommunikation praktisch anwendbar wird. Das gilt auch dann, wenn die Stille und der so andere Umgang im Miteinander Gefühle auslösen, die unangenehm sind oder wie wir in der GFK sagen auf unerfüllte Bedürfnisse hinweisen. Ich fühle mich in so einem Feld geborgen und es ermöglicht mir, mich zu erholen und aufzutanken. Außerdem wenn ich davon ausgehe, dass jeder sich nach Wertschätzung und Wohlwollen sehnt und sein individuell Bestes dazu gibt, fallen die sonst latent arbeitenden Bewertungen weg, ob ich einen Freund oder Feind zum Gegenüber habe. Ich kann meine Arme einfach öffnen!

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